Kochtöpfe im Vergleich der Stiftung Warentest

Kochtöpfe gehören zur Grundausstattung jeden Haushaltes. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Kochgeschirrs und dienen vornehmlich zum Garen von Speisen. Allerdings können Kochtöpfe auch andere Aufgaben erfüllen. Somit sind sie ein vielseitiger Helfer. Selbst wer nicht gerne kocht, sollte nicht auf einen guten Kochtopf verzichten. Doch wie findet man eigentlich einen guten Kochtopf? Was zeichnet die besten Kochtöpfe überhaupt aus? Das sind zwei durchaus berechtigte Fragen, die nur ein Kochtopf Test beantworten kann. Einen solchen möchten wir Ihnen gerne vorstellen. Dabei orientieren wir uns an den Ergebnissen der Stiftung Warentest. Wir empfehlen Ihnen sich an deren Qualitätsurteilen zu orientieren, wenn Sie vor dem Kauf eines Kochtopfs stehen. Ansonsten laufen Sie nämlich schnell Gefahr einen Fehlkauf zu begehen. Wir sind uns sicher, dass Sie das um jeden Preis vermeiden wollen.

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Kriterien und Gewichtung beim Kochtöpfe Test

Die unterschiedlichen Kochtöpfe bzw. Kochtopfsets wurden 2016 von der Stiftung Warentest getestet. Insgesamt wurde nach 3 verschiedenen Kriterien bewertet. Das sind einige weniger, als es bei den meisten anderen Tests der Fall ist. Am stärksten gewichtet wurde dabei die Funktion beim Kochen. Diese machte ganze 60% der Gesamtnote aus. Allerdings waren auch die beiden anderen Kriterien von Bedeutung. Dazu zählte auch die Handhabung, die mit 30% fast ein Drittel des Qualitätsurteils bestimmte. Natürlich möchte man nicht nur gute Ergebnisse beim Kochen haben und möglichst komfortabel vorankommen, sondern bestenfalls auch noch etwas Geld einsparen. Daher wurde auch der Energieverbrauch getestet und mit 10% gewichtet.

Kochtöpfe im Vergleich

Vorschaubild
Testsieger
Fissler Intensa / Edelstahl-Topfset, 5-teilig,Töpfe mit Metall-Deckel (3 Kochtöpfe, 1 Bratentopf, 1 Stielkasserolle-deckellos) - Induktion
WMF Function 4 Topfset Induktion 4-teilig, Glasdeckel mit 4 Abgießfunktionen, Cromargan Edelstahl poliert, Induktionstöpfe, Induktions Töpfe Set mit Innenskalierung
ELO Topfset Rondello 4 teilig
Le Creuset 5-teiliges Topfset aus 3-ply Edelstahl mit passenden Deckeln, Für alle Herdarten inkl. Induktion geeignet, Silber
Modell
Fissler Intensa
WMF Function 4
Elo Black Pearl
Le Creuset 3-ply
Anzahl der Töpfe
5
4
4
5
Volumen 24er Topf
5,3 Liter
5,9 Liter
6,0 Liter
6,0 Liter
Maximaltemperatur
k. A.
180 °C
k. A.
280 °C
Topfset backofengeeignet
Preis
474,99 EUR
395,38 EUR
299,99 EUR
413,23 EUR
Testsieger
Vorschaubild
Fissler Intensa / Edelstahl-Topfset, 5-teilig,Töpfe mit Metall-Deckel (3 Kochtöpfe, 1 Bratentopf, 1 Stielkasserolle-deckellos) - Induktion
Modell
Fissler Intensa
Anzahl der Töpfe
5
Volumen 24er Topf
5,3 Liter
Maximaltemperatur
k. A.
Topfset backofengeeignet
Preis
474,99 EUR
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WMF Function 4 Topfset Induktion 4-teilig, Glasdeckel mit 4 Abgießfunktionen, Cromargan Edelstahl poliert, Induktionstöpfe, Induktions Töpfe Set mit Innenskalierung
Modell
WMF Function 4
Anzahl der Töpfe
4
Volumen 24er Topf
5,9 Liter
Maximaltemperatur
180 °C
Topfset backofengeeignet
Preis
395,38 EUR
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ELO Topfset Rondello 4 teilig
Modell
Elo Black Pearl
Anzahl der Töpfe
4
Volumen 24er Topf
6,0 Liter
Maximaltemperatur
k. A.
Topfset backofengeeignet
Preis
299,99 EUR
Vorschaubild
Le Creuset 5-teiliges Topfset aus 3-ply Edelstahl mit passenden Deckeln, Für alle Herdarten inkl. Induktion geeignet, Silber
Modell
Le Creuset 3-ply
Anzahl der Töpfe
5
Volumen 24er Topf
6,0 Liter
Maximaltemperatur
280 °C
Topfset backofengeeignet
Preis
413,23 EUR

© Stiftung Warentest Ausgabe (01/2017)

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Wie die Kochtöpfe im Vergleich der Stiftung Warentest abschnitten

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 16 Kochtöpfe getestet. Das ist natürlich eine ganze Menge. Jedoch konnten lediglich 4 ein Gut erzielen. Die verbliebenen 12 Kochtöpfe schnitten entweder befriedigend oder gar mangelhaft ab. Mit Ausreichend wurde keines der Produkte bewertet. Einige Mängel waren beispielsweise eine zu lange Abkühlzeit und Probleme beim Ausgießen. Unter die Lupe genommen wurden übrigens nicht einzelne Kochtöpfe, sondern ganze Kochtopfsets. Daher ist auch der Anschaffungspreis entsprechend hoch.

Wo wird eigentlich der Großteil der Kochtöpfe produziert?

Viele namhafte Hersteller werben damit, dass ihre Kochtöpfe in Deutschland hergestellt wurden. Tatsächlich ist das aber nur selten der Fall. Die meisten Kochtöpfe werden, wie es auch bei vielen anderen Produkten der Fall ist, nämlich in China hergestellt. Nur bei einer geringen Anzahl an Kochtöpfen handelt es sich tatsächlich um Produkte, die hierzulande gefertigt wurden. Das heißt allerdings nicht, dass in China gefertigte Kochtöpfe automatisch minderwertig sind. So ist es nämlich nicht. Es gibt durchaus einige hochwertige Qualitätsprodukte.

Warum ein Kochtopf unbedingt zum Herd passen sollte

Kochtöpfe sind nicht alle identisch. Das dürfte wohl jedem klar sein. Vor allem in der Bauweise und bezüglich der Maße, gibt es markante Unterschiede. Dieser Aspekt sollte unbedingt vor einem Kauf berücksichtigt werden. Ein Kochtopf sollte nämlich möglichst zum Herd passen. Ansonsten kann es passieren, dass dieser nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden kann. In einem solchen Fall hat man einen unnötigen Kauf getätigt, was mehr als nur frustrierend ist. Schließlich hätte man das Problem mit ausreichend Recherche vermeiden können. Daher sollte der Topfboden gleich oder grösser als die Herdplatte sein und im Idealfall möglichst zentriert auf der Kochstelle stehen.

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Woraus bestehen eigentlich Kochtöpfe?

Kochtöpfe gibt es wohl schon seit der Antike. Ursprünglich bestanden sie überwiegend aus Keramik oder Speckstein. Das hatte den einfachen Grund, dass andere Materialien der einfachen Bevölkerung schlichtweg nicht zugänglich waren. Heutzutage ist das allerdings keineswegs mehr der Fall. Unsere heutigen Kochtöpfe bestehen aus unterschiedlichen Metallen. Am häufigsten werden dabei Eisen, Gusseisen, Stahl und Aluminium verwendet. Es kommen aber auch Kupfer, Messing, Glas, Teflon und andere Materialien zum Einsatz. Bei der Materialwahl ist es wichtig, dass diese die Wärmeleitung des Topfes begünstigt. Außerdem sollte sie ein Anbrennen verhindern und wenn irgend möglich, auch zu einer einfachen Reinigung beitragen. Am besten verfügt der Kochtopf auch über einen Deckel, sodass Überdruck entstehen kann. Dieser ist nämlich wichtig für die Zubereitung zahlreicher Gerichte.

So wird ein Kochtopf gereinigt

Früher standen den Menschen nicht die Reinigungsmittel zur Verfügung, die wir in unserer heutigen Zeit haben. Daher wurde ursprünglich mit Salz und/oder Sand gereinigt. Heutzutage ist das nicht mehr nötig, wenngleich sich auch damit akzeptable Ergebnisse erzielen lassen. Das Reinigen mit diversen Spülmitteln und Hilfsmitteln wie Stahlwolle, ist jedoch effizienter und weit weniger umständlich. Aber auch Backpulver, Essig und sogar Spülmaschinen-Tabs können helfen, wenn der Kochtopf von Hand gewaschen werden soll. Alternativ ist natürlich auch die bloße Reinigung in der Spülmaschine möglich. Leider sind die Ergebnisse hier nicht immer zufriedenstellend, weswegen eine Handreinigung vorzuziehen ist. Mehr Aufwand, dafür bessere Resultate.

Kochtöpfe dieser Marken wurden getestet

Es wurden Kochtöpfe von 12 unterschiedlichen Marken getestet. Darunter befanden sich auch viele bekannte Hersteller wie z. B. WMF, Elo und Fissler. Viele der gewählten Marken haben nicht nur Kochtöpfe im Sortiment, sondern vertreiben auch weitere Küchenutensilien oder gar komplett andere Produktkategorien. Der Testsieger entstammt übrigens aus dem Hause Fissler. Allerdings dicht gefolgt von einem AMC Kochtopf. Einige unbekannte Marken sind tatsächlich auch dabei. So dürften die Hersteller Schulte-Ufer und Zwilling nur den wenigsten bekannt sein.

Liste mit Marken:

1
AMC
2
Ballarini
3
Elo
4
Fissler
5
KHG
6
Le Creuset
7
Le Creuset
8
Rösle
9
Schulte-Ufer
10
Silit
11
Tefal
12
WMF
13
Zwilling

Abwertungen aufgrund besonderer Mängel

In einigen Fällen hat die Stiftung Warentest keine Wahl, als die ein oder andere Abwertung vorzunehmen. Das war auch hier der Fall. Sollten zwei Topfsets mit Produktionsfehlern ausgeliefert worden sein, wurde das Gesamtergebnis direkt auf Mangelhaft abgestuft. Falls das Kriterium Handhabung ausreichend oder schlechter ausgefallen ist, konnte das Qualitätsurteil höchstens eine halbe Note besser sein. Sollte das Unterkriterium „Ausgießen“ mangelhaft abgeschnitten haben, konnte die Handhabung nur eine halbe Note besser sein. Fiel das Unterkriterium „Temperaturen an Griffen“ mangelhaft aus, wurde die Handhabung zusätzlich um eine halbe Note abgewertet.

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Testabläufe der unterschiedlichen Kriterien

Zur Ermittlung der Ergebnisse, hat Stiftung Warentest umfangreiche Testabläufe durchgeführt. Zwar gab es nur drei Kriterien, diese wurden dafür aber umso umfangreicher untersucht. Mal wieder ein sehr schöner Vergleich der Stiftung Warentest. Kann sich durchaus sehen lassen!

Funktion beim Kochen

Es kam zu unterschiedlichen Funktionsprüfungen, die sich an der Norm DIN EN 12983–1:2005 orientierten. Geprüft wurde dabei auf einem Wärmestrahlungs­koch­feld. Gemessen wurde, wie schnell sich das Wasser von 95 Grad Celsius wieder auf 60 Grad abkühlte. Zur Ermittlung der Temperatur­unterschiede auf den Böden, wurde Puderzucker geschmolzen. Außerdem wurde geprüft, ob der Boden plan ist. Dabei lehnte sich Stiftung Warentest an eine andere Norm an: DIN 44904. Wenn vorhanden wurde auch die Qualität der Beschichtung überprüft. Das erfolgte nach einer Gitter­schnitt-Haft­prüfung, die sich an der EN ISO 2409 Norm orientierte.

Handhabung

Stiftung Warentest lässt es nie aus die Gebrauchsanleitung zu prüfen. Dieser Kochtopf Test war keine Ausnahme. Dafür kam ein Experte zum Einsatz. Dieser bewertete die Gebrauchsanleitung z. B. bezüglich ihrer Verständlichkeit. Selbiger Experte war auch für das Untersuchen der Maximaltemperaturen der Griffe zuständig. Dabei orientierte er sich an der Norm 12983–1:2005. Es kamen hier allerdings noch weitere Testpersonen zum Einsatz. So wurden 5 Tester damit beauftragt, die Töpfe zu reinigen, auszugießen und ineinander zu stapeln. Wie bei diesem Kriterium zu erwarten, sollte dabei natürlich die Handlichkeit bewertet werden.

Energieverbrauch

Um den Energieverbrauch festzustellen, wurde der Topf mit 24 Zentimeter Durchmesser verwendet. Dabei wurden drei Liter Wasser erwärmt – von 20 auf 95 Grad Celsius. Anschließend wurde der Energieverbrauch gemessen. Interessanterweise konnte kein Kochtopf hier gute Ergebnisse erzielen. Alle verbrauchten zu viel Energie. Selbst der Testsieger war hiervon nicht ausgeschlossen. Scheint wohl ein Universalproblem von Kochtöpfen zu sein. Die anfallenden Energiekosten sollte man jedoch bewältigen können.