Katzenfutter im Vergleich der Stiftung Warentest

Katzen sind wählerische Wesen und verschmähen auch gerne mal Futter. Schon allein das ist ein guter Grund darauf zu schauen, was man seinem Stubentiger überhaupt zum Fressen vorlegt. Ein weiterer und ebenfalls wichtiger ist, dass das Futter Katzen mit allen nötigen Nährstoffen versorgen sollte. Zudem ist es natürlich erfreulich, wenn keine Schadstoffe enthalten sind. Vor allem nicht in zu hohen Mengen. Diese können nämlich ein gesundheitliches Risiko bedeuten. Um solchen Problemen im Vornherein vorzubeugen, empfiehlt es sich einen Katzenfutter Test anzuschauen. Wir wollen Ihnen daher den Test der Stiftung Warentest zeigen. Dieser ist nämlich sehr umfangreich und deckt auch die oben genannten Aspekte ab. Möglicherweise ist auch ein Produkt dabei das Ihnen gefällt.

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Kriterien und Gewichtung beim Katzenfutter Test

Verständlicherweise am stärksten gewichtet wurde die ernährungsphysiologische Qualität mit 60%. Dieses Kriterium war ausschlaggebend für das Qualitätsurteil. Ein Drittel so stark gewichtet waren die Fütterungsempfehlungen (20%). Wie bereits im Vorfeld erwähnt, können Katzenfutter auch Schadstoffe enthalten. Das war auch Stiftung Warentest bewusst, weswegen dieser Aspekt mit 10% einbezogen wurde. Gleich stark gewichtet wurden auch Deklaration und Werbeaussagen. Dieses Bewertungskriterium führt Stiftung Warentest sehr gerne auf. Hier geht es unter anderem auch darum, dass Verbrauchertäuschung (z. B. durch überzogene Werbeaussagen) aufgedeckt wird. Es gab zudem noch weitere Untersuchungen, die ebenfalls überaus interessant sind.

60%

Ernährungsphysiologische Qualität

20%

Fütterungsempfehlungen

10%

Schadstoffe

10%

Deklaration und Werbeaussagen

Katzenfutter im Vergleich

Vorschaubild
Testsieger
Kitekat Katzenfutter Thunfisch in Soße, 12 Dosen (12 x 400 g)
Gourmet PURINA GOURMET Gold Feine Pastete Katzenfutter nass, mit Thunfisch, 12er Pack (12 x 85g)
Cat G&G Gefluegel 415g
Sheba Classics in Pastete – Katzenfutter als Pasteten mit feinen Stückchen – Ente und Huhn – Getreidefrei – 22 x 85g
Modell
Kitekat mit Thunfisch in Sauce
Gourmet Gold Feine Pastete Mousse mit Thunfisch
Edeka Gut & Günstig Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße
Sheba Classics in Pastete mit Ente & Huhn
Inhalt
400 g
85 g
415 g
85 g
Haltbarkeit
mindestens 24 Monate
mindestens 24 Monate
mindestens 24 Monate
mindestens 24 Monate
Nachgewiesene Tierarten
Fisch, Huhn, Pute, Rind, Schwein
Fisch, Huhn, Pute, Rind, Schaf, Schwein
Huhn, Pute, Rind, Schwein
Ente, Huhn, Pute, Schwein
Enthaltenes Zucker
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Preis
Preis nicht verfügbar
14,00 EUR
Preis nicht verfügbar
20,20 EUR
Testsieger
Vorschaubild
Kitekat Katzenfutter Thunfisch in Soße, 12 Dosen (12 x 400 g)
Modell
Kitekat mit Thunfisch in Sauce
Inhalt
400 g
Haltbarkeit
mindestens 24 Monate
Nachgewiesene Tierarten
Fisch, Huhn, Pute, Rind, Schwein
Enthaltenes Zucker
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Preis
Preis nicht verfügbar
Vorschaubild
Gourmet PURINA GOURMET Gold Feine Pastete Katzenfutter nass, mit Thunfisch, 12er Pack (12 x 85g)
Modell
Gourmet Gold Feine Pastete Mousse mit Thunfisch
Inhalt
85 g
Haltbarkeit
mindestens 24 Monate
Nachgewiesene Tierarten
Fisch, Huhn, Pute, Rind, Schaf, Schwein
Enthaltenes Zucker
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Preis
14,00 EUR
Vorschaubild
Cat G&G Gefluegel 415g
Modell
Edeka Gut & Günstig Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße
Inhalt
415 g
Haltbarkeit
mindestens 24 Monate
Nachgewiesene Tierarten
Huhn, Pute, Rind, Schwein
Enthaltenes Zucker
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Preis
Preis nicht verfügbar
Vorschaubild
Sheba Classics in Pastete – Katzenfutter als Pasteten mit feinen Stückchen – Ente und Huhn – Getreidefrei – 22 x 85g
Modell
Sheba Classics in Pastete mit Ente & Huhn
Inhalt
85 g
Haltbarkeit
mindestens 24 Monate
Nachgewiesene Tierarten
Ente, Huhn, Pute, Schwein
Enthaltenes Zucker
Unter 2g/100g (unbedenklich)
Preis
20,20 EUR

© Stiftung Warentest Ausgabe (05/2017)

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Wie die Katzenfutter im Vergleich der Stiftung Warentest abschnitten

Wenn man sich die Testergebnisse für Katzenfutter anschaut, wird einem leider sehr schnell klar, dass es viele schlechte Produkte auf dem Markt gibt. Mehr Stiftung Warentest hat dabei eine schockierende Urteile gefällt. Weniger als die Hälfte der Futter war gut. 3 Katzenfutter schnitten ausreichend ab. 6 der Katzenfutter waren sogar mangelhaft. Das ist mehr als ein Drittel bedenklicher Ware. Weitere 6 Produkte konnten immerhin befriedigende Ergebnisse erzielen. Wirklich rosig ist allerdings auch das nicht. Im Test gab es aber auch gute Katzenfutter. Sogar 6 Katzenfutter erhielten ein Sehr gut. Das ist aussagekräftig. Vor allem wenn man bedenkt, dass bei einigen Produktkategorien keine sehr guten Noten vergeben wurden. Die restlichen 4 Katzenfutter waren gut. Auch diese kann man seinen Katzen bedenkenlos vorwerfen.

Liste mit hochwertigem Katzenfutter:

Diese Katzenfutter schnitten alle sehr gut oder gut ab. Daher kann man hier durchaus von hochwertigem Katzenfutter sprechen. Vielleicht ist auch etwas dabei, dass Ihnen oder Ihrem Stubentiger gefällt.

1
Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße – von Edeka Gut & Günstig

2
Zarte Mahlzeit mit herzhaftem Rind & Huhn – von Aldi (Nord) Topic

3
Saftige Stückchen in Sauce mit Geflügel und Leber – von Norma Mieze Katz

4
Mit Thunfisch in Sauce – von Kitekat

5
Mit Ente & Huhn – von Sheba Classics in Pastete

6
Mit Geflügel in Terrine – von Whiskas 1+ Jahre

7
Mit Geflügel und Leber in Sauce – von dm Dein Bestes

8
Rind + Kabeljau mit Petersilienwurzeln – von Animonda Carny Adult

9
Feine Häppchen mit Geflügel – von Netto Marken Discount Attica

10
Huhn und Fasan – von Catz Finefood

Günstiges oder teures Katzenfutter?

Viele liebende Katzenhalter stellen sich die Frage, ob sie ihren Katzen günstiges oder lieber teures Futter kaufen sollten. Schließlich möchte man weder unnötig Geld ausgeben, noch die Ernährung seines Vierbeiners vernachlässigen. Das ist beides wunderbar möglich. Tatsächlich ist der Testsieger sogar ein echtes Schnäppchen und gehört zu den preiswertesten Katzenfuttern. Nicht nur im Test, sondern auch generell auf dem Markt. Überraschenderweise waren es viele der hochpreisigen Katzenfutter, die schlechte Ergebnisse erzielten. Es gab allerdings auch einige teure Produkte, die qualitätstechnisch durchaus was zu bieten hatten. Allerdings ist es nicht notwendig, auf teures Katzenfutter zurückzugreifen. In der Regel ist günstigeres Futter nämlich oft besser. Jedoch gibt es auch hier genügend Ausnahmen.

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Was für Katzenfutter hat die Stiftung Warentest da überhaupt getestet?

Insgesamt wurden 25 Katzenfutter getestet. Dabei handelte es sich ausschließlich um Nassfutter. Trockenfutterprodukte wurden in diesem Test nicht geprüft. Es handelt sich also um klassische Häppchen aus der Dose. Dass unsere geliebten Fellknäuel diese wesentlich lieber mögen, ist bestimmt keinem ein Geheimnis mehr. Na ja, wir stellen uns den tagtäglichen Genuss von Trockenfutter auf Dauer auch sehr langweilig vor. Daher bekommen unsere Katzen auch viel Abwechslung. Trockenfutter und Nassfutter in Kombination, halten wir für die beste Variante. Gelegentlich darf es dann auch etwas Fisch sein.

Katzenfutter dieser Marken wurden getestet

Bei den 25 Katzenfuttern waren insgesamt 25 Marken vertreten. Es wurde also immer nur jeweils 1 Produkt pro Hersteller geprüft. Unter den Geprüften befanden sich natürlich auch einige bekannte Namen. So waren beispielsweise Sheba und Whiskas vertreten. Aber auch viele Discounterkatzenfutter waren dabei. Eines davon ist sogar der Testsieger. Das zeigt mal wieder, dass es nicht immer ein Markenprodukt sein muss.

Liste mit Marken:

1
Aldi (Nord) Topic
2
Aldi Süd Cachet Classic
3
Animonda Garny Adult
4
Catz Finefood
5
Das Futterhaus Activa Gold
6
Defu Das Katzenfutter vom Bio-Bauern
7
dm Dein Bestes
8
Edeka Gut & Günstig
9
Fressnapf Bioplan
10
Fressnapf Real Nature Wilderness
11
Gourmet Gold
12
GranataPet DeliCatessen
13
GranataPet DeliCatessen
14
Kitekat
15
Lidl Coshiba
16
Mac’s
17
Netto Marken-Discount Attica
18
Norma Mieze Katz
19
Penny Bianca
20
Purina Felix
21
Rewe ja!
22
Rossmann Winston
23
Sheba Classics in Pastete
24
Terra faelis Naturkost für Katzen
25
Tundra Complete Cat Food
26
Whiskas 1+Jahre

Abwertungen aufgrund besonderer Mängel

Durch Abwertungen wirken sich bestimmte Produktmängel verstärkt auf ein Gruppen- oder gar das Qualitätsurteil aus. Einige Abwertungen wurden auch im Katzenfutter Test vorgenommen. Falls die ernährungsphysiologische Qualität befriedigend oder schlechter ausfiel, konnte das Gesamtergebnis nicht besser ausfallen. Bei mangelhaften Fütterungsempfehlungen, war eine Abwertung des Qualitätsurteils von bis zu einer Note möglich.

Die Abwertungen gestalteten sich somit wie folgt:

1
Ernährungsphysiologische Qualität (befriedigend oder schlechter) – kein besseres Qualitätsurteil möglich

2
Fütterungsempfehlungen (mangelhaft) – Qualitätsurteil bis zu einer Note schlechter

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Testabläufe der unterschiedlichen Kriterien

Die Durchführung der Testabläufe ist ein äußerst interessanter und wichtiger Aspekt. Besonders intensiv schien der Test der ernährungsphysiologischen Qualität zu sein. Verwunderlich ist das kaum, da hier Methoden nötig sind, die nur durch moderne Laborausrüstung ausgeübt werden können. Aber auch die anderen Abläufe lassen nichts zu wünschen übrig. Höchste Professionalität eben.

Ernährungsphysiologische Qualität

Um bei diesem Testkriterium möglichst realistische Ergebnisse liefern zu können, orientierte sich Stiftung Warentest an deiner vier Kilogramm schweren, leicht übergewichtigen Katze. Dieses Modell entspricht nämlich tatsächlich am ehesten der deutschen Durchschnittskatze. Dabei wurde errechnet, welche Futter- und Nährstoffmengen das Tier benötigt. Anschließend wurde bei den unterschiedlichen Katzenfuttern geprüft, ob diese die erforderlichen Nährstoffe liefern. Dabei muss es auch möglich sein, das Futter als Alleinfuttermittel zu verwenden. Unter den getesteten Nährstoffen befanden sich unter anderem Protein, Kalzium und Vitamine. Dabei orientierte sich Stiftung Warentest an unterschiedlichen Normen. Dazu gehörten NRC, FEDIAF und VLDUFA. Selbst aktuelle Studien kamen zum Einsatz.

Fütterungsempfehlungen

Hier ging es schlicht und einfach darum zu testen, ob die angegeben Futtermengen den Energiebedarf der Modellkatze decken könnten. Bei den Fütterungsempfehlungen ist man allerdings auch von anderen Katzen ausgegangen. Zudem wurden spezielle Hinweise zur Fütterung geprüft z. B. für bestimmte Altersklassen oder Rassen.

Schadstoffe

Hierbei wurden die Katzenfutter auf Arsen, Blei, Kadmium und Quecksilber untersucht. Sollten die Produkte Getreide enthalten, wurde zusätzlich auf Schädlingsvernichtungsmittel wie Pestizide und natürliche Schädlinge wie Schimmelpilze getestet. Dabei orientierte sich Stiftung Warentest an renommierte Normen und wandte bewährte Methoden an.

Deklaration und Werbeaussagen

Hier wurden weit mehr als nur Übersichtlichkeit und Lesbarkeit der Informationen bewertet. Es ging auch darum festzustellen, ob die Angaben auf den Packungen gemäß dem Futtermittelrecht angegeben waren. Dabei ging es nicht nur um Korrekt-, sondern auch um Vollständigkeit. Des Weiteren wurden auch Abbildungen und Werbeaussagen untersucht.